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Die Ecke des Präsidenten

In der Kirchgemeinde wird Verschiedenes, manchmal auch zu Recht, durch gut Informierte gerügt. Bekanntlich kann man alles verbessern und ist bei kritischer Betrachtung damit nie zu Ende

In der Kirchgemeinde wird Verschiedenes, manchmal auch zu Recht, durch gut Informierte gerügt. Bekanntlich kann man alles verbessern und ist bei kritischer Betrachtung damit nie zu Ende.

Umso schöner ist es, wenn man von unserem Bergeinsatz nur begeisterte Stimmen hört. Ich habe mir dann noch die schönen Fotos angesehen, welche auf unserer Home-
page (linke Seite, „Fotos“) abrufbar sind und mich gefragt, ob der nächste Einsatz nicht auch etwas für mich wäre. Zwar soll man in den Ferien ausspannen und den Gedanken freien Lauf lassen. Oder etwas Schönes tun, wofür bisher die Zeit fehlte. Für viele, wie für mich auch, ist aber in dieser Zeit ein längeres Liegestuhldasein nicht die angezeigte Entspannungsart. Ein Schuss Aktivität bringt in einem Mix mehr.

Wie ich gehört habe, ist man bei einem Bergeinsatz am Abend müde. Die gesunde Müdigkeit wirkt wohl so gut wie eine Schlaftablette. Unsere „Bergversetzer“ haben in Guarda nicht nur jemandem freiwillig geholfen. Sie konnten sich an der Dankbarkeit des Auftraggebers erfreuen und einen wohltuenden Geist der Gemeinsamkeit geniessen.

Aber lassen wir doch einen Teilnehmer dieses Einsatzes zu Wort kommen:

Vom 2. bis 9. September stand eine vierzehnköpfige Truppe der reformierten Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen in Guarda im Einsatz.

Unser Arbeitsplatz lag auf einer steilen Sonnenterrasse auf 1‘650 m.ü.M, inmitten der Engadiner Bergwelt. In schwierigem Gelände werden dort auf einer Fläche von ca. 55 Aren Tee- und Gewürzkräuter biologisch angebaut. Unter kundiger Führung von Corne-
lia Knapp, der Leiterin des Betriebes, arbeiteten wir in verschiedenen Gruppen im Kräutergarten der „Guarda Kräuter“ (www.guarda-kraeuter.ch). So wurden Beete gerodet, umgegraben und für die Neueinsaat vorbereitet. Ebenso wurden wir Unter-
länder in die zeitintensive Erntearbeit von Teeblumen und Kräutern eingeführt. Beeindruckt erlebten wir hautnah mit, mit wieviel Sorgfalt, Hingabe und Herzblut gearbeitet werden muss, bis ein hochwertiges Produkt auf den Markt gebracht werden kann.

Eine zweite Gruppe widmete sich dem Wegbau im steilen Gelände. Die Wege werden angelegt, damit zu einem späteren Zeitpunkt die wertvollen Trockenmauern, die dem steilen Hang Halt geben, erneuert werden können.

Nach getaner Arbeit erholten wir uns je- weils in der Unterkunft, wo wir von einem hervorragenden Küchenteam verwöhnt wurden. Die kreativen Menüs halfen mit, die schmerzenden Muskeln zu vergessen.

Zufrieden und mit reichen Erfahrungen kehrten die „Bergversetzer“ gesund nach Hause zurück.

Noch mehr Impressionen gefällig, oder einfach „gwundrig“? Auf unserer Homepage (www.treffpunkt-kirche.ch) können Sie, wie oben erwähnt, weitere Fotos ansehen, viel Spass dabei!

Kurt Bichsel

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