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Leitartikel
Muttertag

Muttertag

Leitartikel treffpunkt-kirche Ausgabe 5, Mai 2017

Vor hundert Jahren rief die Heilsarmee in der Schweiz auf, den Muttertag zu feiern. Es dauerte aber bis 1930, bis dieser in der Schweiz mehrheitlich Beachtung fand. Ein Tag, der den Kindern die Möglichkeit bietet, sich für die Arbeit und Fürsorge der Mutter zu bedanken.

Dankbarkeit ist auf jeden Fall etwas Sinnvolles, falls es nicht zur Pflichtübung wird. Die Wertschätzung kann mit Worten, einer Karte oder etwas selbst Gebasteltem ausgedrückt werden. Es braucht keine teuren Geschenke. Was sagt uns die Bibel dazu? Natürlich kennen wir alle das 5. Gebot: „Du sollst Vater und Mutter ehren.“ Da steht also Vater und Mutter sollen geehrt werden. In anderen Ländern wird
der Vatertag schon länger und intensiver gefeiert als bei uns. In der Schweiz fand er seit 2007 Beachtung, es ist der erste Sonntag im Juni.

Im Buch Jesaja Kapitel 66 steht: «Gott spricht: Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.» Gott braucht das Bild der Mutter, die ihr Kind tröstet, um seine Zu-
wendung zu verdeutlichen. Dies rührt tiefe Gefühle an. Die Sehnsucht nach Gebor-genheit tragen alle Menschen in sich. Gott ist grösser als alles, was wir in Worte fassen können. Gott schenkt Trost und Geborgenheit. Diesen Trost erfahren wir hoffentlich auch noch als hochbetagte Menschen, denn Gott verlässt uns nicht.

Am 13. Mai, von 11 bis 16 Uhr, findet das Chilefäscht im kirchlichen Zentrum Mutschellen statt. Dort bietet sich ebenfalls die Gelegenheit, etwas für die Mutter zu basteln oder zu kaufen. Ob Sie eine Mutter haben, die Sie beschenken wollen oder nicht - für alle bietet sich die Gelegenheit, etwas zu essen oder zu trinken.

Ich freue mich darauf, Sie bei dieser Gelegenheit anzutreffen.

                                                                                                 Ihre Monika Kern